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Der Friedhof Holstenkamp
Als sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts abzeichnete, dass die Fläche des Friedhofes an der heutigen Bernadottestraße nicht mehr ausreichen würde, um die stark ansteigenden Beisetzungszahlen aufzunehmen, war eine Vergrößerung aus Platzgründen nicht mehr möglich. So wurde als Erweiterung im Jahre 1889 der heutige Friedhof Holstenkamp gegründet, der oftmals auch noch als „Ottensener Friedhof in Bahrenfeld“ bezeichnet wird.
Bei der Anlage wurden Teile eines vorhandenen Restwaldstückes in die Planung einbezogen. Neben ausgedehnten Rhododendrenpflanzungen prägen diese alten Buchen und Eichen auch heute noch den nördlichen Bereich des Friedhofes.
Das nach Süden hin leicht abschüssige Gelände wird durch eine geschwungene Wegeführung erschlossen, durch die die parallel gelegenen Grabreihen erreicht werden. Die Friedhofskapelle und das Verwaltungsgebäude sowie ein großer Parkplatz befinden sich in der Nähe der Hauptzugänge am Holstenkamp. Im Süden ist der Friedhof durch eine Pforte an der Regerstraße zugänglich.
Eine Vielzahl bekannter Persönlichkeiten haben sich auf dem Friedhof Holstenkamp beisetzen lassen. Zu nennen wären unter anderem Theodor Zeise (der Gründer der ersten Schiffsschraubenfabrik in Ottensen), Johann Heinrich Mohr (Erfinder der Margarine und Inhaber der Margarinefabrik in Bahrenfeld) sowie Luise Schröder (gebürtige Ottensenerin und im Jahre 1946 regierende Bürgermeisterin von Berlin). Desweiteren zu erwähnen ist Werner Kallmorgen, der als Architekt unter anderem das Allgemeine Krankenhaus Altona bauen ließ.
Blick auf die Kapelle
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